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	<title>qummunismus / kommunismus reloaded</title>
	<link>http://qummunismus.at/</link>
	<description>Radikale Kritik am kapitalistischen System ist heute notwendiger denn je. Traditionelle Kommunistische Parteien sind allerdings dazu kaum in der Lage. Sie sind mehr oder weniger noch immer in autorit&#228;ren, hierarchischen, planwirtschaftlichen Strukturen und Denken des gescheiterten Realsozialismus verhaftet. Ein Neubeginn ist notwendig: Qummunismus ist Kommunismus reloaded.</description>
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	<item>
		<title>Das Ende der Sozialdemokratie</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article74.html</link>
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		<dc:date>2009-10-04T08:02:02Z</dc:date>
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<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html">Aktuell</category>

		<dc:subject>Sozialdemokraten</dc:subject>

		<description>K&#252;rzlich fragte mich ein, der SP nahestehender Bekannter: Wie denn das m&#246;glich sei: Warum haben die W&#228;hlerInnen die SP bestraft wo doch die anderen schuld seien an der Krise? Eine Frage die sich vermutlich viele an der sozialdemokratischen Basis stellen. &lt;br /&gt;Ein Teil dieser Frage ist tats&#228;chlich interessant, aber noch interessanter ist, was diese Fragestellung &#252;ber die Fragenden (und &#252;ber die SP-Basis) aufzeigt. &lt;br /&gt;Denn allen die kein rotes Parteibuch (mehr) haben ist vermutlich schon lange klar, dass (...)


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton74.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;202&quot; height=&quot;168&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;K&#252;rzlich fragte mich ein, der SP nahestehender Bekannter: Wie denn das m&#246;glich sei: Warum haben die W&#228;hlerInnen die SP bestraft wo doch die anderen schuld seien an der Krise? Eine Frage die sich vermutlich viele an der sozialdemokratischen Basis stellen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein Teil dieser Frage ist tats&#228;chlich interessant, aber noch interessanter ist, was diese Fragestellung &#252;ber die Fragenden (und &#252;ber die SP-Basis) aufzeigt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Denn allen die kein rotes Parteibuch (mehr) haben ist vermutlich schon lange klar, dass es nicht nur &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;die anderen&lt;/i&gt;&#8220; waren, die &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Schuld&#8220;&lt;/i&gt; an der Krise sind. Die Sozialdemokratischen Parteien haben in den letzten 20 Jahren eine extrem neoliberalen Kurs gefahren. Die W&#228;hlerInnen haben das erkannt. Die rest-SP Basis hat das aber anscheinend noch nicht bemerkt. Damit ist aber auch klar dass diese Partei keine Zukunft mehr hat: Es fehlt die innterparteiliche erneuerungskraft: Wer die letzten 20 Jahre nicht bemerkt hat wie der neoliberale Kurs mit roten Nelken ausgeschm&#252;ckt wurde der wird heute wohl kaum in der Lage sein heute Ideen hervorzubringen wie das Ruder noch herumzurei&#223;en sei. Ergo dies Partei ist am Ende.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mehr als Symboltr&#228;chtig in dieser Hinsicht: Am 31. J&#228;nner 2008 schloss die SP ihre &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Zukunftswerkst&#228;tte&lt;/i&gt;&#8220;. Das eigentliche Ende der SP begann aber schon 1991 als sich die Partei von &#8222;Sozialistischer&#8220; in &#8222;Sozialdemokratische&#8220; Partei umbenannte. Damit wurde klar ausgedr&#252;ckt: Die positive Ver&#228;nderung der Gesellschaft wurde als nicht weiter notwendig erachtet. Man hatte sich mit dem kapitalistischen System engagiert. Hier und da wollte man/frau noch eine etwas &#8222;sozialere&#8220; Note einbringen aber ansonsten gab es am Kapitalismus nichts mehr grundlegendes Auszusetzen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dieser Kurs funktionierte eine Zeit lang ganz gut. Solange es den Leuten noch halbwegs gut ging und die Absurdit&#228;t des Kapitalismus nicht breithin offenkundig wurde.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Womit wir zum berechtigten Teil der Frage kommen: Warum werden fast ausschlie&#223;lich die Sozialdemokraten f&#252;r die Krise bestraft? Denn die haben zwar einen deutliche Neoliberalen Kurs gefahren aber sie waren dabei nicht alleine. Die Konservativen Parteien haben waren da ja doch auch nicht ganz unma&#223;geblich beteiligt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das ist allerdings eine berechtigte Frage. Die Erkl&#228;rung die ich mir daf&#252;r zusammengereimt habe: Die W&#228;hlerInnen die den Sozialdemokraten jetzt abhangen gekommen sind haben den obigen Widerspruch erkannt. Den Widerspruch zwischen sozialdemokratischer Rhetorik und neoliberaler Realit&#228;t. Die typische &#214;VP W&#228;hlerInnen hatte auf der anderen Seite noch nie etwas &#252;brig f&#252;rs soziale. (Nat&#252;rlich gibt es auch dort vereinzelt die Propagandal&#252;gen von der angeblich so &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&#246;kosozialen Marktwirtschaft&#8220;&lt;/i&gt; aber im Kern ging es immer schon um die &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;mehr Privat&#8220;&lt;/i&gt; und &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;weniger Staat&lt;/i&gt;&#8220; um so genannte &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Leistung&lt;/i&gt;&#8220; etc.) Insofern wird von den &#214;VP-W&#228;hlerInnen der Kurs auch nicht als Verrat war genommen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Vereinfacht k&#246;nnte man hier also sagen: Die SP hatte die schlaueren W&#228;hlerInnen. Die haben den Braten gerochen und ihrer Partei die Treue aufgek&#252;ndigt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Doch die Krise des Kapitalismus ist noch lange nicht vorbei. Auch wenn es jetzt wieder kurzzeitig bergauf zu gehen scheint. Mit dem von allen so gefeierten &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Wirtschaftswachstum&#8220;&lt;/i&gt;: Damit wird die Fahrt in Richtung Abgrund (Resourcenverknappung, Klimakatastrophen, ... ) letztlich nur Beschleunigt. Weitere gro&#223;e Krisen sind stehen an. Zu hoffen bleibt dabei nur dass die Unzufriedenheit dabei nicht noch weiter nach rechts dr&#228;ngt. Es bedarf jedenfalls einer linken Alternative. Insbesondere in &#214;sterreich wo diese noch g&#228;nzlich fehlt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer,&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Oktober 2009&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Ist der Mensch zu schlecht f&#252;r den Kapitalismus?</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article69.html</link>
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		<dc:date>2009-03-27T18:26:23Z</dc:date>
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		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html">Aktuell</category>

		<dc:subject>Antisemitismus</dc:subject>
		<dc:subject>Verk&#252;rzte Kapitalismuskritik</dc:subject>
		<dc:subject>Effizienz</dc:subject>
		<dc:subject>B&#246;rse</dc:subject>

		<description>Kapitalismuskritik ist angesichts der aktuellen Finanzkrise in Mode gekommen. Leider beschr&#228;nkt sich die Kritik meist auf oberfl&#228;chliche, verk&#252;rzte Kritik. Es werden billige S&#252;ndenb&#246;cke gesucht die f&#252;r die Misere verantwortlich gemacht werden k&#246;nnen. Diese Art von Kritik ist nicht nur wenig hilfreich sondern sogar extrem gef&#228;hrlich. &lt;br /&gt;Siehe dazu auch: Verk&#252;rzte Kapitalismuskritik, struktureller Antisemitismus und die &quot;Invasion der Heuschrecken&quot;. &lt;br /&gt;Das dumme Gerede von der angeblichen &#8222;Gier&#8220; &lt;br /&gt;Besonders (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot12.html" rel="tag"&gt;Verk&#252;rzte Kapitalismuskritik&lt;/a&gt;, 
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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot67.html" rel="tag"&gt;B&#246;rse&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton69.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;123&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Kapitalismuskritik ist angesichts der aktuellen Finanzkrise in Mode gekommen. Leider beschr&#228;nkt sich die Kritik meist auf oberfl&#228;chliche, verk&#252;rzte Kritik. Es werden billige S&#252;ndenb&#246;cke gesucht die f&#252;r die Misere verantwortlich gemacht werden k&#246;nnen. Diese Art von Kritik ist nicht nur wenig hilfreich sondern sogar extrem gef&#228;hrlich.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Siehe dazu auch: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article5.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Verk&#252;rzte Kapitalismuskritik, struktureller Antisemitismus und die &quot;Invasion der Heuschrecken&quot;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Das dumme Gerede von der angeblichen &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220;&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Besonders verbreitet ist heute die moralisierende Kapitalismuskritik: Die &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220; der Manager sei Schuld am Problem. Dies wird meist kombiniert mit einem Verweis auf deren extrem hohen Geh&#228;lter.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Angesichts solcher &#8222;Analysen&#8220; muss die provokante Frage aufgestellt werden: Ist der Mensch zu schlecht f&#252;r den Kapitalismus? Genau das ist ja dem Kommunismus immer wieder vorgeworfen worden: Er w&#228;re ja eine nette Idee aber st&#252;nde im Widerspruch zu der, als schlecht vorausgesetzten,Natur des Menschen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ist nat&#252;rlich beides himmelschreiender Unsinn. Profite zu machen ist (oft sogar gesetzlich Verankerte) Pflicht von Unternehmen. Wer als UnternehmensleiterIn von den Akton&#228;rInnen bestellt werden will muss sich jedenfalls diesem Ziel verschreiben. Daf&#252;r wird er oder sie dann bezahlt. Es ist ein Job wie jeder andere. Von B&#246;rsenbroker bis zum Hauswart arbeiten wir alle in dieser Maschinerie mit und tun wof&#252;r wir bezahlt werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Gefahr wenn die Kritik am Kapitalismus auf eine moralische Ebene verlagert wird (und genau das passiert wenn wir von so genannter &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220; gesprochen wird) ist, dass dabei das System aus dem Blickfeld ger&#228;t und pl&#246;tzlich einzelne Menschen als S&#252;ndenb&#246;cke dastehen. Die Folge: Repression zur Durchsetzung der moralischen Standards und im schlimmsten Falle die physische Vernichtung aller jener die sich nicht unterordnen wollen oder denen eine Unterordunung nicht zugetraut wird. Auschwitz sollte hier ein deutliches Mahnmal sein. Dem dummen Gerede von der &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220; muss entschieden entgegengetreten werden.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kapitalismus funktioniert nicht&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Und das sagen nicht nur unbelehrbare Altkommunisten sondern so denkt ganz offensichtlicht auch die EU-Kommission.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Immerhin greift sie ja sehr oft und sehr intensiv in den freien Markt ein: Z.b: Gl&#252;hbirnenverordnung: Obwohl Energiesparlampen auf Dauer offensichtlich deutlich billiger sind als alte Gl&#252;hlbirnen sah sich die EU-Kommission gen&#246;tigt diese zu verbieten. Wo bleibt da die angeblich so gut funktionierende freie Marktwirtschaft wenn sogar solch winzige Details geregelt werden m&#252;ssen? Detto mit Handyroaminggeb&#252;hren &amp; co. etc..&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Zuge der uns&#228;glichen &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220;-Debatte wird dar&#252;ber nachgedacht ManagerInnengeh&#228;lter zu limitieren. Wo bitte bleibt da die freie Marktwirtschaft? Und wenn sie bei all diesen Detailfragen offensichtlich nicht funktioniert warum soll sie dann &#252;berhaupt irgendwo funktionieren?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wobei angesichts der Tatsache, dass der Kapitalismus dort wo er &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;funktioniert&#8220;&lt;/i&gt; noch gr&#246;&#223;eren Schaden anrichtet (siehe: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Die sieben Probleme mit dem Kapitalismus&lt;/a&gt;) es oft gar nicht so schlecht ist wenn er wo nicht funktioniert...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Diese System produziert periodische Krisen, Ungleichverteilung, Hunger, Kriege, 10 Millionen Tote/Jahr, Umweltzerst&#246;rung und Klimakatastrophen. Dass es dazu eine bessere Alternative geben muss ist einsichtig. Dass wir es auch noch weit schlechter anstellen k&#246;nnen sollte aus der Geschichte ebenfalls bekannt sein.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die verk&#252;rzte, moralisierende und antisemitische Kapitalismuskritik entsteht dabei nicht immer blo&#223; aus Dummheit sondern auch aus dem Wunsch weitermachen zu k&#246;nnen wie bis jetzt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Aus diesem Wunsch speist sich auch&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;das Gerede von der &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Sozialen Marktwirtschaft&lt;/i&gt;&#8220; &lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Bei diesem Begriff handelte es sich immer schon um einen PR-Begriff aus der Mottenkiste der neoliberalen IdeologInnen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Marktwirtschaft ist nicht sozial. Die 10 Millionen Menschen die J&#228;hrlich verhungern verhungern nicht deswegen weil es zu wenig Nahrung gibt sondern weil sie in dieser Marktwirtschaft weder als Konsumenten nicht gebraucht werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Marktwirtschaft funktioniert nur bei Mangel (wer w&#252;rde am Strand schon Sand verkaufen?) und dort wo kein Mangel herrscht dort trachtet der Kapitalismus danach diesen herzustellen. Darum auch der massive Ausbau der so gennannten &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article26.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;geistigen Eigentumsrechte&lt;/a&gt;. Seit die Kids ihre Musik kostenlos &#252;bers Netz tauschen k&#246;nnen besteht kein Mangel mehr an Musik.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das Gerede von der &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Sozialen Marktwirtschaft&lt;/i&gt;&#8220; ist also blo&#223; eine Neuauflage der selben L&#252;gen. Wenn aber Marktwirtschaft von sich aus nicht sozial ist was stellen sich diejenigen die sie propagieren denn darunter vor? An dieser Stelle find das Gerede von der &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Sozialen Marktwirtschaft&lt;/i&gt;&#8220; oft Anschluss zum Gerede &#252;ber die angebliche &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220;. Was die angeblich &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;soziale Marktwirtschaft&#8220;&lt;/i&gt; von der &#8222;normalen&#8220; Marktwirtschaft unterscheiden soll ist eben eine &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;moralische Erneuerung&lt;/i&gt;&#8220;, ein &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Verzicht&lt;/i&gt;&#8220; auf &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220;, etc..&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Siehe auch:&lt;/p&gt; &lt;ul class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.krisis.org/2008/das-gute-und-die-gier&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Das Gute und die Gier, Lothar Galow-Bergemann, konkret 12/2008&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.krisis.org/2008/gegen-boersenungeziefer&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;&#8220;Gegen B&#246;rsenungeziefer&#8221;, Lothar Galow-Bergemann, Streifz&#252;ge 42/2008&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, M&#228;rz 2009.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>BZ&#214; bezahlt 40000 Euro Verschrottungspr&#228;mie</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article67.html</link>
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		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html">Aktuell</category>

		<dc:subject>Satire</dc:subject>

		<description>Gerade eben auf ORF.at gefunden: BZ&#214; bezahlt 40000 Euro Verschrottungspr&#228;mie:

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton67.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;71&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gerade eben auf ORF.at gefunden: BZ&#214; bezahlt 40000 Euro Verschrottungspr&#228;mie:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;span class='spip_document_37 spip_documents spip_documents_center' &gt;
&lt;img src='http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L520xH457/bzoe2-e0da9.jpg' width='520' height='456' alt=&quot;40000 Euro Verschrottungspr&#228;mie&quot; title=&quot;40000 Euro Verschrottungspr&#228;mie&quot; style='height:456px;width:520px;' class='' /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Wann platzt die Kapitalismus Blase? </title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article64.html</link>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html">Aktuell</category>

		<dc:subject>Verk&#252;rzte Kapitalismuskritik</dc:subject>
		<dc:subject>Geistige Eigentumsrechte</dc:subject>
		<dc:subject>Neoliberalismus</dc:subject>
		<dc:subject>B&#246;rse</dc:subject>

		<description>Immobilienblase und B&#246;rsencrash sind in aller Munde. Die Aktienkurse scheinen sich aber sch&#246;n langsam wieder zu fangen. Ist die Krise &#252;berstanden oder liegen neben den faulen Krediten noch andere Leichen im Keller? &lt;br /&gt;Die Immobilienblase selbst d&#252;rfte noch relativ wenige Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben. Allerdings k&#246;nnte eine Rezession durchaus noch weitere Probleme zum Vorschein bringen. Benni B&#228;rmann hat einen interessanten Artikel verfasst, in dem er sechs Stufen der Krise auflistet. (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot12.html" rel="tag"&gt;Verk&#252;rzte Kapitalismuskritik&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot16.html" rel="tag"&gt;Geistige Eigentumsrechte&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot59.html" rel="tag"&gt;Neoliberalismus&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot67.html" rel="tag"&gt;B&#246;rse&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton64.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;102&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Immobilienblase und B&#246;rsencrash sind in aller Munde. Die Aktienkurse scheinen sich aber sch&#246;n langsam wieder zu fangen. Ist die Krise &#252;berstanden oder liegen neben den faulen Krediten noch andere Leichen im Keller?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article59.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Immobilienblase&lt;/a&gt; selbst d&#252;rfte noch relativ wenige Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben. Allerdings k&#246;nnte eine Rezession durchaus noch weitere Probleme zum Vorschein bringen. Benni B&#228;rmann hat einen interessanten Artikel verfasst, in dem er &lt;a href=&quot;http://www.keimform.de/2008/10/23/die-sechs-stufen-der-krise/&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;sechs Stufen der Krise&lt;/a&gt; auflistet. Von einer Branchenkrise, &#252;ber branchen&#252;bergreifende Krisen bis hinauf zu Systemkrisen und Menschheitskrise.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Eine Krise auf einer unteren Stufe kann dabei als Indikator und/oder Ausl&#246;ser einer Krise auf h&#246;herer Stufe wirken. Insofern k&#246;nnte die Immobilienblase durchaus ein noch deutlicheres Nachspiel haben als eine vor&#252;bergehende Rezession.&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Die sozialen Verh&#228;ltnisse sind eng verkn&#252;pft mit den Produktivkr&#228;ften. Mit der Erwerbung neuer Produktivkr&#228;fte ver&#228;ndern die Menschen ihre Produktionsweise, und mit der Ver&#228;nderung der Produktionsweise, der Art, ihren Lebensunterhalt zu gewinnen, ver&#228;ndern sie alle ihre gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse. Die Handm&#252;hle ergibt eine Gesellschaft mit Feudalherren, die Dampfm&#252;hle eine Gesellschaft mit industriellen Kapitalisten.&lt;/i&gt;&#8220; &#8212; Karl Marx, Das Elend der Philosophie, MEW4:130&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das kapitalistische System ist schon lange keine ad&#228;quate Form der Produktion. Siehe auch: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Die sieben Probleme mit dem Kapitalismus&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Der Kapitalismus ist damit in der Entwicklung seiner Produktivkr&#228;fte an eine Grenze gesto&#223;en: eine Grenze, jenseits welcher er sich selbst &#252;berwinden m&#252;sste, um sein Potenzial auszun&#252;tzen.&#8220;&lt;/i&gt; &#8212; Andr&#233; Gorz, Die Presse/Spectrum 14.08.2004.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein Gro&#223;teil der Produktivit&#228;t wird von diesem System k&#252;nstlich unterdr&#252;ckt. Durch &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article7.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;so genannte &#8222;geistige Eigentumsrechte&#8220;&lt;/a&gt; wird der freie Informationsaustausch behindert und k&#252;nstliche Knappheit geschaffen. Ebenso durch Werbung und durch Kriege. Kriege als Mittel gegen die &#220;berproduktion wurden von Marx schon im Manifest erw&#228;hnt. Heute, 160 Jahre sp&#228;ter ist die Produktivit&#228;t noch um ein vielfaches h&#246;her und die Methoden der Schaffung von Knappheit um vieles ausgefeilter.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;span class='spip_document_34 spip_documents spip_documents_right' style='float:right; width:200px;' &gt;
&lt;img src='http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L200xH167/bubble2-f3c39.jpg' width='200' height='167' alt=&quot;Seifenblasen&quot; title=&quot;Seifenblasen&quot; style='height:167px;width:200px;' class='' /&gt;&lt;/span&gt; In &lt;a href=&quot;http://resources.zdnet.co.uk/articles/comment/0,1000002985,39541519,00.htm&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Bursting the proprietary-software bubble&lt;/a&gt; zieht Mark Tayler einen Vergleich zwischen der Immobilienblase und der Blase der propriet&#228;ren Software. &#196;hnlich gelagert argumentiert Brian Kahin in
&lt;a href=&quot;http://www.huffingtonpost.com/brian-kahin/the-patent-bubble-still-g_b_129232.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;The Patent Bubble... Still Growing&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wobei der auf IT und Technologie fixierte Blick viele Bereiche &#252;bersieht in denen heute ebenfalls keine echte , sinnvolle Arbeit mehr geleistet wird sonder nur noch die Fehler des Kapitalismus von der einen Grube in die andere geschaufelt werden. Siehe: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article4.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Bastiat, Broken Windows, Klimakatastrophen und Kriege&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Angesichts solcher &#220;berlegungen wirkt die Immobilienblase wie der sprichw&#246;rtliche Lercherlschaas. Dass eine Systemkrise des Kapitalismus zu dessen &#220;berwindung f&#252;hren muss ist allerdings nicht gesichert: Das ganze kann (und das ist leider nicht wirklich unwahrscheinlich) auch dem gegenw&#228;rtigen Rechtsruck weiter treiben und wir landen wieder im Faschismus. Gerade angesichts der Tatsache, dass auch aus den Kreisen der selbst ernannten Linken sehr oft &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article5.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;verk&#252;rzte und strukturell antisemitische Kapitalismuskritik&lt;/a&gt; zu h&#246;ren ist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, November 2008&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;(Artikel Logo: Remixed from &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/aussiegall/297237720/&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;flickr, aussiegall&lt;/a&gt; Unter CC Attribution 2.0 Licence)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Update: 12.11.:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29116/1.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Die v&#246;llig obsolete Musikindustrie bittet um Bailout&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Der Neoliberalismus ist diskreditiert - kommt jetzt der Neo-Neoliberalismus?</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article62.html</link>
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		<dc:date>2008-10-26T12:34:48Z</dc:date>
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		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html">Aktuell</category>

		<dc:subject>Neoliberalismus</dc:subject>

		<description>Die aktuelle Finanzkrise hat den Kapitalismus deutlich diskreditiert. War es noch vor wenigen Wochen extrem verp&#246;nt &#252;berhaupt von Verstaatlichungen zu sprechen scheint das selbst f&#252;r erzkonservative PolitikerInnen das selbstverst&#228;ndlichste der Welt zu sein. Die neoliberale Ideologie von der allheilbringenden Marktlogik ist massiv diskreditiert. Zu hoffen w&#228;re, dass damit auch eine grundlegende Analyse der Probleme des Kapitalismus einher gehen w&#252;rde. &lt;br /&gt;Verk&#252;rzte Kapitalismuskritik &lt;br /&gt;Zu bef&#252;rchten ist (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html" rel="directory"&gt;Aktuell&lt;/a&gt;

/ 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot59.html" rel="tag"&gt;Neoliberalismus&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton62.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;145&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die aktuelle &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article59.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Finanzkrise&lt;/a&gt; hat den Kapitalismus deutlich diskreditiert. War es noch vor wenigen Wochen extrem verp&#246;nt &#252;berhaupt von Verstaatlichungen zu sprechen scheint das selbst f&#252;r erzkonservative PolitikerInnen das selbstverst&#228;ndlichste der Welt zu sein. Die neoliberale Ideologie von der allheilbringenden Marktlogik ist massiv diskreditiert. Zu hoffen w&#228;re, dass damit auch eine grundlegende Analyse der &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Probleme des Kapitalismus&lt;/a&gt; einher gehen w&#252;rde.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Verk&#252;rzte Kapitalismuskritik&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zu bef&#252;rchten ist aber, dass die &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article5.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Kritik am System in oberfl&#228;chlicher, verk&#252;rzter und in strukturell-antisemitischer Form&lt;/a&gt; ablaufen wird.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Schuld am Desaster, so ist es jetzt in vielen online-Foren zu lesen, ist angeblich die &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220; - damit verbunden die Forderung nach &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;moralischer Erneuerung&lt;/i&gt;&#8220;. Was vergessen wird ist, dass Gewinne machen im Kapitalismus das allgemeine Ziel ist, dies ist zum teil Vertraglich vereinbart zum teil sogar Gesetzlich vorgeschrieben. F&#252;r viele Menschen ist es einfach ihr Job f&#252;r den sie bezahlt werden. Der CEO oder der B&#246;rsenmakler wurden angestellt und damit beauftragt Profit zu maximieren. Da bedarf es keiner besonderen &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Gier&lt;/i&gt;&#8220; sondern blo&#223; eines ganz normalen &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Arbeitsethos&lt;/i&gt;&#8220;: Das zu tun wof&#252;r man/frau bezahlt wird.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Was &#252;ber solche und &#228;hnlich &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article5.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;verk&#252;rzte Kritik&lt;/a&gt; vergessen wird ist es die Fehler des Systems ganz grunds&#228;tzlich zu analysieren. Aber genau das ist im Interesse derjenigen die von diesem System profitieren.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;R&#252;ckblick: Die Entstehung des Neoliberalismus&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Schon einmal, am Beginn des vorigen Jahrhunderts f&#252;hrte eine Finanzkrise dazu, dass die wirtschaftsliberale Ideologie diskreditiert wurde. Die dadurch verursachten Probleme brachten damals Faschismus und Krieg (was auch heute nicht ganz auszuschlie&#223;en ist). Nach 1945 bem&#252;hten sich einige unverbesserliche die wirtschaftsliberale Ideologie neu zu beleben. Der &#8222;Neo-liberalismus&#8220; war geboren. Sozial und sp&#228;ter dann auch noch &#214;kologisch sollte die neue Wirtschaft sein. Von Kapitalismus wurde erst gar nicht mehr gesprochen sondern von &#8222;Marktwirtschaft&#8220; [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb4-1&quot; name=&quot;nh4-1&quot; id=&quot;nh4-1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[1] Siehe z.B.: Bernhard Walpen, Eine kurze Geschichte des Neoliberalismus (...)' &gt;1&lt;/a&gt;]. In den 60er Jahren wurden diese Ideologischen Versatzst&#252;cke zunehmend von der Politik aufgenommen. Mehr &#8222;Privat weniger Staat&#8220; war der Slogan der Kr&#228;fte die die &#8222;&#214;ko-Soziale Marktwirtschaft&#8220; propagierten. Nachdem die Neoliberalen-Ideologen ihre Ideen in der blutigen Milit&#228;rdiktatur in Chile ausprobiert hatten (soviel zum Thema &#8222;Liberalismus und Freiheit&#8220;) wurden mit Reagan und Thatcher die Ideen dieser Ideologen endlich im gro&#223;en Stil umgesetzt. Heute sind es vor allem auch die Sozialdemokratischen Parteien (allen voran New-Labour) die diese Ideologie internalisiert haben. Kernst&#252;ck des Neoliberalismus war es ja gerade eben die kalten undunsichtbaren Hand der Marktlogik mit sozialer und &#246;kologischer Rhetorik zu schm&#252;cken damit sie wieder popul&#228;r werden kann. Mit der sozialen Rhetorik tun sich die Sozialdemokratischen Parteien ja sogar leichter als die Konservativen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Es darf nat&#252;rlich nicht vergessen werden, dass sich die neoliberale-Ideologie nicht deswegen durchsetze weil die Argumente so &#252;berzeugend waren sondern weil es eine Klasse gab die diese Ideologie ben&#246;tigte. Die Industriellen, Aktien-BesitzerInnen und ihre Helfer ben&#246;tigten eine ideologische Grundlage die ihnen bescheinigte &#8222;das Richtige zu tun&#8220;. Diese Ideologie lieferte den &#8222;geistigen &#220;berbau&#8220; und wurde daher nur all zu gerne aufgenommen und auch entsprechend Propgandisiert. In Deutschland werden z.b. zig Millionen Euro j&#228;hrlich in eine so genannte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Initiative_Neue_Soziale_Marktwirtschaft&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Initiative Neue Marktwirtschaft (INSM)&lt;/a&gt; gepumpt die von den Arbeitgebern finanziert wird und die die neoliberale Ideologie verbreiten soll. In &#214;sterreich sind es vor allem Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung die diese Ideologie massiv bewerben.&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Kommt der Neo-Neoliberalismus?&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Wer zweimal l&#252;gt dem glaubt man nicht&lt;/i&gt;&#8220; heisst es in einem alten Sprichwort. Die wirtschaftsliberale Ideologie ist nun zum zweiten mal massiv gescheitert. Die Klasse der Kapitalisten hat aber weiterhin ein Interesse daran, dass sie ihre Profite so wie bisher auf unsere Kosten machen k&#246;nnen und sie haben auch weiterhin die finanziellen Mittel eine solche Ideologie publikusmwirksam zu verbreiten. Die geschaffenen Strukturen Universit&#228;ten und Think-Tanks in denen die letzten Jahrzehnte diese Ideologie verbreitet und ausgearbeitet wurden werden auch nicht mit einem Schlage verschwinden sondern vielfach weiter an ihren kruden Thesen weiterspinnen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Es darf also erwartet werden, dass wir nicht lange darauf warten werden m&#252;ssen bis sich uns die n&#228;chste neoliberale Propagandaoffensive trifft. Dort wo die alten Begriffe diskreditiert sind ist zu erwarten, dass diese durch neue ersetzte werden die oftmals von linken und emanzipatorischen Bewegungen entwendet werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Nachhaltiges Wirtschaften&lt;/strong&gt;&#8220; ist sicherlich einer der Top-Kandidaten f&#252;r den neo-neoliberalen Neusprech. Gr&#252;n/&#214;ko/Sozial/Responsible/Sustainable/Nachhaltig und sonst noch einige Attribute werden der Wirtschaft angedichtet werden. Substantiell wird sich wenig &#228;ndern. Auf den Finanzm&#228;rkten wird es tats&#228;chlich zu Regulierungen kommen: Immerhin bevorzugen auch die Kapitaleigent&#252;mer im eigenen Interesse die gesicherten (&#8222;nachhaltigen&#8220;) Profite gegen&#252;ber den Unw&#228;gbarkeiten des Zockens. Auch die Tobin-Tax wird wohl kommen, wird aber wohl kaum genutzt werden um soziale Ma&#223;nahmen zu f&#246;rdern sondern um, im obigen Sinne, die Profite langfristig (&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;nachhaltig&#8220;&lt;/i&gt;) abzusichern.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Flankiert wird das von recht und rechtsaussen. Die mit verk&#252;rzter Kapitalismuskritik gegen die &#8222;Gier&#8220; wettern und &#8222;moralische Erneuerung&#8220; einfordern und die mit antisemitischen, nationalistischen und rassistischen Argumenten gegen &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;das Finanzkapital&lt;/i&gt;&#8220; und f&#252;r den &#8222;Volkszusammenhang&#8220; auftreten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Umfeld des erstarkenden Rechtsextremismus wird sich die Neo-Neoliberale Bewegung dann auch noch als das geringere &#220;bel pr&#228;sentieren k&#246;nnen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Was ergeben sich darauf f&#252;r Herausforderungen f&#252;r die Linke?&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Herausforderungen f&#252;r die Linke&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die eher reformerisch orientierte Linke sieht sich damit konfrontiert, dass ihre Forderungen pl&#246;tzlich vom Mainstream und sogar von rechten &#252;bernommen werden. Die Tobin-Tax und Regulierungen an den Fianzm&#228;rkten werden kommen. Der Teil innerhalb von Attac der diese Dinge bis jetzt als Hauptforderungen sah hat jetzt pl&#246;tzlich ein Problem.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Es bedarf jetzt grundlegender, aber aktueller Kapitalismuskritik. Wir m&#252;ssen klar machen, dass nicht die Finanzm&#228;rkte das einzige Problem sind. Siehe: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Die sieben Probleme mit dem Kapitalismus&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auf der anderen Seite gibt es auch gen&#252;gend &#8222;linke&#8220; Gruppen die bis jetzt versuchten ihre Popularit&#228;t mit rechten Forderungen zu steigern. Sich gegen Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus zu stellen, auch und gerade wenn diese in antikapitalistischer Rhetorik daher kommen ist heute wichtiger denn je!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, Oktober 2008&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Update:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://bedeutungswirbel.wordpress.com/2008/10/26/anstatt-eines-kommentars/&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Reaktionen auf diesen Artikel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh4-1&quot; name=&quot;nb4-1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 4-1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] Siehe z.B.:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.denknetz-online.ch/spip.php?design=1&amp;id_article=100&amp;lang=de&amp;page=denknetz&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Bernhard Walpen, Eine kurze Geschichte des Neoliberalismus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;und Walpens Buch &#8222;Die offenen Feinde und ihre Gesellschaft - Eine hegemonietheoretische Studie zur Mont Pelerin Society&#8220; &lt;a href=&quot;http://www.perlentaucher.de/buch/20714.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;ISBN-10 3899650972&lt;/a&gt;, VSA-Verlag, 493 Seiten&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Medienvolxbegehren</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article54.html</link>
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		<dc:date>2008-08-22T19:17:06Z</dc:date>
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		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html">Aktuell</category>


		<description>&#8222;Es Reicht!&#8220; und zwar gr&#252;ndlich. Die Politik dieses Landes (und nicht nur dieses) wird nicht erst seit Faymann von einem kleinformatigen rechtsau&#223;en Hetzblatt bestimmt, das zum Hitlergeburstag wenig verklausulierte Gl&#252;ckw&#252;nsche ver&#246;ffentlicht. &lt;br /&gt;Da wird gegen MigrantInnen gehetzt, Rassismus verbreitet und Nationalismus gesch&#252;rt. Dass das den rechtsextremen Parteien in die H&#228;nde spielt ist schlimm genug aber auch die SP oder die KP orientieren sich zunehmend daran was Dichand vorgibt. (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html" rel="directory"&gt;Aktuell&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton54.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;151&quot; height=&quot;200&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Es Reicht!&#8220; und zwar gr&#252;ndlich. Die Politik dieses Landes (und nicht nur dieses) wird nicht erst seit Faymann von einem kleinformatigen rechtsau&#223;en Hetzblatt bestimmt, das zum Hitlergeburstag wenig verklausulierte Gl&#252;ckw&#252;nsche ver&#246;ffentlicht.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Da wird gegen MigrantInnen gehetzt, Rassismus verbreitet und Nationalismus gesch&#252;rt. Dass das den rechtsextremen Parteien in die H&#228;nde spielt ist schlimm genug aber auch die SP oder die KP orientieren sich zunehmend daran was Dichand vorgibt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Medienkonzentrationen sind generell ein Problem f&#252;r die Demokratie. Was tun?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein Medienvolxbegehren mu&#223; her.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Einige der Eckpunkte dieses Volcksbegehrens:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;1.) Transparenz bei den Werbeeinnahmen und Eigentumsverhaeltnissen. Pflicht zur laufenden Ver&#246;ffentlichung selbiger.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;2.) Erh&#246;hung der Pressef&#246;rderung&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;3.) Verteilung der F&#246;rderung an die kleinen Medien (ohne hohe Werbeeinnahmen), progressive Besteuerung der Gro&#223;en Medien. (gemessen an ihren Werbeeinnahmen und eventuell Auflage).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;4.) Schaffung einer Ethik-Kommission f&#252;r Medien. Wer rassistische, sexistische, nationalistische, verhetzende oder gewalt- und kriesgsverherrlichende Inhalte publiziert oder wer Nationalsozialismus und Faschismus verherrlicht wird von der F&#246;rderung gaenzlich oder (je nach schwere) Teilweise ausgenommen. Was von der Allgemeinheit finanziert wird muss auch den Menschen dienen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nat&#252;rlich sind noch weitere Punkte m&#246;glich&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer Interesse hat an so einem Projekt mitzuarbeiten: Mail an: medienvolxbegehren@mond.at&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, August 2008.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>NeoLIFeralismus</title>
		<link>http://qummunismus.at/p/article53.html</link>
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		<dc:date>2008-08-08T22:00:00Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>mond</dc:creator>

<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html">Aktuell</category>

		<dc:subject>&#214;sterreich</dc:subject>
		<dc:subject>Grundeinkommen</dc:subject>
		<dc:subject>Ungleichverteilung</dc:subject>
		<dc:subject>Neoliberalismus</dc:subject>
		<dc:subject>Entfremdung</dc:subject>

		<description>In letzter Zeit finden sich wieder vermehrt Linke die sich f&#252;r das Liberale Forum (LIF) unter Heide Schmidt erw&#228;remen k&#246;nnen. Angesichts der Tristesse der Parteienlandschaft gar nicht so verwunderlich. &lt;br /&gt;Die meisten Positionen und Grunds&#228;tze des LIF sind ja, weil gesellschaftlich liberal auch &#228;u&#223;erst begr&#252;&#223;enswert. Freiheit ist ja immerhin auch ein zentrales kommunistisches Ziel: &lt;br /&gt;&#8222;.. eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung f&#252;r die freie Entwicklung aller ist.&#8220; &#8212; (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html" rel="directory"&gt;Aktuell&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot32.html" rel="tag"&gt;&#214;sterreich&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot37.html" rel="tag"&gt;Grundeinkommen&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot47.html" rel="tag"&gt;Ungleichverteilung&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot59.html" rel="tag"&gt;Neoliberalismus&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot60.html" rel="tag"&gt;Entfremdung&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton53.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;167&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In letzter Zeit finden sich wieder vermehrt Linke die sich f&#252;r das Liberale Forum (LIF) unter Heide Schmidt erw&#228;remen k&#246;nnen. Angesichts der &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article50.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Tristesse&lt;/a&gt; der Parteienlandschaft gar nicht so verwunderlich.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die meisten Positionen und Grunds&#228;tze des LIF sind ja, weil gesellschaftlich liberal auch &#228;u&#223;erst begr&#252;&#223;enswert. Freiheit ist ja immerhin auch ein zentrales kommunistisches Ziel:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;.. eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung f&#252;r die freie Entwicklung aller ist.&lt;/i&gt;&#8220; &#8212; Kommunistisches Manifest. Siehe auch: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article39.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Kommunismus leicht verst&#228;ndlich erkl&#228;rt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Was viele Linke angesichts der vielen positiven Positionen des LIF aber &#252;bersehen oder verdr&#228;ngen ist die wirtschaftsliberale Ausrichtung des LIF. So bef&#252;rwortet das LIF in seinem &lt;a href=&quot;http://www.liberale.at/img/programm_lif.pdf&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Programm (PDF)&lt;/a&gt; eine &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;leistungsorientierte Gesellschaft&lt;/i&gt;&#8220; die beruft sich auf &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Marktwirtschaft, freien Handel und das Leistungsprinzip&lt;/i&gt;&#8220;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dass das mit dem &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Leistungsprinzip&lt;/i&gt;&#8220; nicht immer so ganz gut ankommt ist auch dem LIF inzwischen bekannt. Das ist erfreulich. Aber worauf f&#252;hrt das LIF dies zur&#252;ck: auf den Zitat zu geringen &#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Spielraum f&#252;r leistungsgerechte Honorierung&lt;/i&gt;&#8220;. Aja.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zur Ehrenrettung des LIF gibt es aber immerhin zumindest in Ans&#228;tzen Kritik an den Leistungsgesellschaft und Marktwirtschaft. Zitat:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Eine ausschlie&#223;liche Bewertung von Leistungen nach ihrem wirtschaftlichen Marktwert f&#252;hrt zur Abwertung kultureller und wissenschaftlicher Leistungen, aber auch von Leistungen im Rahmen privater Solidarit&#228;t, Familie und Erziehung.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Immerhin. Der Begriff Neoliberalismus wurde geschaffen nachtdem die wirtschaftsliberale Ideologie Verruf durch die Verursachung der Weltwirtschaftskrise etwas in Verruf geraten war. Die durch den Wirtschaftsliberalismus verursachten Krisensituation war damit auch der Wegbereiter f&#252;r Faschismus und Krieg, auch wenn das Liberale nicht gerne h&#246;hren. Es fand sich jedenfalls ein H&#228;ufchen unerschrockener die trotz der desastr&#246;sen Folgen der Ideologie diese wieder salonf&#228;hig machen wollten. Dazu musste dem ganzen aber ein neuer Anstrich verpasst werden: &#8222;Sozial&#8220; und sp&#228;ter auch &#8222;&#246;kologisch&#8220; sollte der neue Liberalismus nun sein damit er wieder attraktiv wirkt. Von Kapitalismus wird dabei gar nicht mehr gesprochen sondern nur noch von &#8222;Marktwirtschaft&#8220;. Auch im LIF Programm wird der Kapitalismus vorsichtshalber mal ausgespart.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Heute wird der Begriff &#8222;Neoliberalismus&#8220; oft synonym mit &#8222;Raubtierkapitalismus&#8220; gebracht. Tats&#228;chlich ist der Neoliberalismus aber eigentlich ein sch&#246;ngef&#228;rbter Kapitalismus. Einer mit sozialem und &#246;kologischem Anstrich. So verwundert es nicht, dass sich neoliberale heute sehr oft in sozialdemokratischem Gewande pr&#228;sentiert, denn dort existieren die passenden Floskeln zur Sch&#246;nf&#228;rbung des Kapitalismus und diese erschienen eine Zeitlang noch glaubhafter als die Floskeln die der Neoliberalismus im b&#252;rgerlichen-konservativen Gewand (&#214;VP &amp; Co ) pr&#228;gte.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch heutzutage werden die katastrophalen Auswirkungen des Kapitalismus wieder sichtbarer: Ungeheurer Reichtum steht ungeheurer Armut gegen&#252;ber. Kriege. Weltweit sterben 10 Millionen Menschen an Hunger. Tendenz steigend. Klimakatastrophen als direkte Folge des, dem Kapitalismus inh&#228;renten Wachstumszwangs und Wirtschaftskrisen auf Grund geplatzer Aktienblasen. Und wie damals steht auch heute wieder der Faschismus vor bzw in der T&#252;r. In Rom hat er bereits einen B&#252;rgermeisterposten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dass diese Katastrophen eine direkte Folge der &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;kapitalistischen Logik&lt;/a&gt; sind scheinen die LIFeralen nicht zu verstehen. Ich will ihnen keinesfalls vorwerfen, dass sie diese Folgen wollen. Wohl aber die Naivit&#228;t dies nicht zu Verstehen oder zu Verdr&#228;ngen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wobei das mit dem Verdr&#228;ngen eine recht plausible Variante ist. Industrielle die sehr wohl die zerst&#246;rerische Kraft ihres tuns erahnen wollen sich ein reines Gewissen erkaufen in dem sie sich f&#252;r &#8222;Kapitalismus light&#8220; engagieren. Man/Frau will ins Wasser aber nicht nass werden - man/frau Will den Kapitalismus aber nicht seine sozialen und &#246;kologischen Folgen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das ist nat&#252;rlich sympathischer wie das Verhalten jener denen diese Folgen egal sind oder jener die diese Folgen bewusst in Kauf nehmen (&#214;VP) oder aktiv betreiben (FPBZ&#214;) aber es ist andererseits nicht weniger gef&#228;hrlich, weil damit die Illusion aufrechterhalten wird ein sozialer oder &#246;kologischer Kapitalismus w&#228;re m&#246;glich.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Denn Vorwurf, dass der Kapitalismus, wenn &#252;berhaupt dann nur oberfl&#228;chlich kritisiert wird mu&#223; man/frau nat&#252;rlich ebenso an die Gr&#252;nen, die SP und sogar die KP&#214; richten und viele andere &#8222;Linke&#8220; richten. Auch dort beschr&#228;nkt sich die Kritik am Kapitalismus darauf eine nachtr&#228;gliche Umverteilung zu Fordern. Siehe: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article51.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Wider den Umverteilungsdiskurs&lt;/a&gt;. Die &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;meisten der Probleme diese Systems&lt;/a&gt; geraten dabei aus dem Blickfeld.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Aja. Woher kommen den die Krieg aus LIFeraler sicht? Ursache:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;... der Kampf um wirtschaftliche und &#246;kologische Ressourcen aufgrund nationalistischer Egoismen und ethnischer Unterdr&#252;ckung.. &lt;/i&gt;&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;andererseits hei&#223;t es aber wiederum:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Nur die Marktwirtschaft, der freie Handel und das Leistungsprinzip bieten hief&#252;r die notwendigen Voraussetzungen, da sie unmittelbar an das Eigeninteresse des wirtschaftlich T&#228;tigen appellieren und dessen pers&#246;nliche Verantwortlichkeit einschlie&#223;en. Wettbewerb unter gleichberechtigten Partnern beg&#252;nstigt flexible, bed&#252;rfnisgerechte und kostenbewu&#223;te L&#246;sungen und sichert dadurch im Regelfall die besten Voraussetzungen f&#252;r Innovation und optimale Nutzung der Ressourcen.&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Also was jetzt: Ist der Egoismus jetzt n&#252;tzlich oder nicht? Die Analyse der Gesellschaft wie sie sich im LIF Papier widerspiegelt ist einfach nur h&#246;chst naiv. Sie operiert in moralischen Kategorien (wie &#8222;Egoismus&#8220;) die einmal als heilsbringender Motor der Leistungsgesellschaft dargestellt werden und auf der anderen Seite f&#252;r alles &#220;bel verantwortlich sein sollen. &#8222;Ist der Mensch zu schlecht f&#252;r den Kapitallismus?&#8220; k&#246;nnte man/frau geneigt sein zu fragen. Aber im ernst: Solange der Teil des LIF Programmes zur Umsetzung ansteht der dem Kapital noch mehr Rendite sichert, also dort wo es z.B.: darum geht noch weiter zu privatisieren&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Das Liberale Forum fordert eine umfassende Deregulierung und eine weitestgehende
Privatisierung &#246;ffentlichen Wirtschaftens:&lt;/i&gt;&#8220; ..&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;wird es keine Widerst&#228;nde seitens der Herrschenden geben. Sobald es darum geht diese Profite zu verteilen wird das dann viele ach so liberale eher auf den Schutz des gute bewaffneten und autorit&#228;ren Staates vertrauen:&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Das Liberale Forum sieht in der Westeurop&#228;ischen Union, dem sicherheits- und verteidigungspolitischen Instrument der Europ&#228;ischen Union, die Basis f&#252;r diese gemeinsame europ&#228;ische Sicherheitsstruktur. Eine aktive Teilnahme daran dient der Friedenssicherung ...&#8220;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;beLIF me - eine Glaubensfrage&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;blockquote class=&quot;spip&quot;&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Wir respektieren die Entscheidung derer, die sich religi&#246;sen Normen in freier
Entscheidung unterwerfen, lehnen aber jeden Versuch, gesellschaftliche Normen an religi&#246;se
&#220;berzeugungen zu binden, mit Entschiedenheit ab.&lt;/i&gt;&#8220;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Sehr sch&#246;n. Aber was anders als eine religi&#246;se &#220;berzeugung ist der Glaube an die allheillbringenden Segnungen der kapitalistischen Marktwirtschaft? Angesichts der 10 Millionen Hungertoten die er pro Jahr verursacht auch nicht gerade eine harmlose Religion.... Wir sollen daran glauben, dass die selbe Politik die unser Welt bereits einmal in den Abgrund gefahren hat und die uns gerade wieder in Windeseile der Katastrophe n&#228;her bringt nur noch ein klein wenig weiter und ein klein wenig konsequenter umgesetzt werden muss und dann wird alles wieder gut. Da erscheint mir der Weihnachtsmann noch plausibler...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, 9. Juli 2008&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Das Spektakel - Wen W&#228;hlen?</title>
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		<dc:date>2008-07-23T18:00:00Z</dc:date>
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<category domain="http://qummunismus.at/p/rubrique15.html">Aktuell</category>

		<dc:subject>&#214;sterreich</dc:subject>
		<dc:subject>Wahlrecht</dc:subject>

		<description>Das Wahlkampfspektakel ist wieder voll Angelaufen. Deutelich mehr Parteien als sonst rittern um die W&#228;hlergunst. Grund genug diese kritisch zu beleuchten. Zuvor aber einige &#220;berlegungen zum Wahlen in der repr&#228;sentativen, b&#252;rgerlichen Demokratie oder dem was wir daf&#252;r halten. &lt;br /&gt;Wer in diesen Wahlen gewinnen (Im Sinne von viele Stimmen und Mandate erringen) will muss sich gewissen Spielregeln unterwerfen. Das sind einerseits die der Wahlordnung aber noch viel mehr die Spielregeln unserer modernen (...)


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&lt;a href="http://qummunismus.at/p/mot46.html" rel="tag"&gt;Wahlrecht&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/arton50.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;173&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das Wahlkampfspektakel ist wieder voll Angelaufen. Deutelich mehr Parteien als sonst rittern um die W&#228;hlergunst. Grund genug diese kritisch zu beleuchten. Zuvor aber einige &#220;berlegungen zum Wahlen in der repr&#228;sentativen, b&#252;rgerlichen Demokratie oder dem was wir daf&#252;r halten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer in diesen Wahlen gewinnen (Im Sinne von viele Stimmen und Mandate erringen) will muss sich gewissen Spielregeln unterwerfen. Das sind einerseits die der Wahlordnung aber noch viel mehr die Spielregeln unserer modernen Mediengesellschaft. Spitzenkandidaten m&#252;ssen bestimmt werden, diese m&#252;ssen relativ komplexe Sachverhalte in einfache Slogans packen, etc..&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Parteien geben vor &#8222;Politik&#8220; machen zu wollen. Das w&#252;rde bedeuten, dass sie die Gesellschaft in bestimmte Richtungen ver&#228;ndern wollen. Das w&#252;rde bedeuten bestimmte die &#246;ffentliche Meinung und die Medien auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen und Diskussionsprozesse &#252;ber gewisse Themen und Sachverahlte in Gang zu bringen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Genau das wird aber bei den b&#252;rgerlichen Wahlen nicht gemacht. Wer gewinnen will muss nach anderen Regeln spielen: Es gilt via Meinungsforschung herauszufinden wie die Menschen denken und sich diesem denken optimal anzupassen. In der Hoffnung dann von diesen Menschen in der Wahlzelle mit einem Kreuzerl belohnt zu werden. Wahlen sind damit also grunds&#228;tzlich konservativ. Die Positionen der Parteien unterscheiden sich nur insofern als sie sich verschiedenen Menschen als Zielgruppen aussuchen. In der Hoffnnung von den eigenen Stammw&#228;hlerInnen ohnehin gew&#228;hlt zu werden versuchen die Partien eher bei ihren GegnerInnen auf Stimmenfang zu gehen um ihr Resultat zu verbessern. Das f&#252;hrt dazu, dass sich die Positionen der Parteien stark ann&#228;hern. Auch in dieser Hinsicht ist das Wahlspektakel sehr konservativ.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Angesichts solcher &#220;berlegungen:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Wie m&#252;sste der Wahlkampf einer progressiven, linken Alternative aussehen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Diese m&#252;sste sich zuerst mal davon verabschieden auf Stimmenmaximierung ausgerichtet zu sein. Viel mehr w&#252;rde sie den gesteigerte politische Aufmerksamkeit in Wahlkampfzeiten f&#252;r gesellschaftskritische Porpaganda nutzen. Versuchen Diskurse anzuregen die nicht, oder noch kaum in der Bev&#246;lkerung gef&#252;hrt werden, die geeignet sind neue Perspektiven zu er&#246;ffnen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gelegenheit daf&#252;r g&#228;be es ja genug: Die &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Probleme des Kapitalismus&lt;/a&gt; aufzuzeigen und der &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article5.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;verk&#252;rztem, rassistische, nationalistische und antisemitische Kritik&lt;/a&gt; daran zu widersprechen. Die &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article41.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;autorit&#228;ren und patriachalen Strukturen&lt;/a&gt; in unserer Gesellschaft aufzuzeigen. etc.. etc..&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Bei den Nationalratswahlen bekommt jede Partei die &#252;ber 1% der Stimmen erh&#228;lt zumindest eine einmalige Parteienf&#246;rderung von etwa 150k&#8364;/pro Prozent. Mit diesem Geld l&#228;sst sich zwar nicht all zu viel aber doch einiges anstellen. Wichtiger noch: das Interesse der Medien und die Infromationspflicht des ORF lassen liesen sich nutzen um hier Themen zu transportieren.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Parteien werden also danach zu beurteilen sein, wie sehr sie den Wahlkampf nutzen um im positiven sinne &#8222;Politik&#8220; zu machen. Ein Urteil wird sich daher wohl erst kurz vor der Wahl f&#228;llen lassen. Aber bereits jetzt (9 Wochenvor dem Wahltag) l&#228;sst sich einiges &#252;ber die Positionierung der Parteien sagen:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zur Bwertungsskala:&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; 1: Ideal
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; 2: w&#228;hlbar
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; 3: mit Bauchweh w&#228;hlbar
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; 4: mit sehr gro&#223;em Bauchweh w&#228;hlbar
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; 5: Unw&#228;hlbar&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;SP&#214;&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dass sich die Politik dieser Partei erst jetzt einem kleinformatigen, rechten Verhetzungsblatt unterordnet ist ein relativ verbreiteter Irtum. Schon unter Gusenbauer hat die SP dem meschenrechtswidrigen Asyl- und Fremdenpolizeigesetz zugestimmt. Der Menschenrechtssprecher der SP wurde bereits bei den letzten Wahlen abges&#228;gt. Er kritisierte den Zitat &#8222;offen rassistisch gef&#252;hrten Diskurs&#8220; in dieser Partei. Die Gelgenheit die unsozialen Studiengeb&#252;hren abzuschaffen wurden nicht genutzt. &#220;berwachung und Vorratsdatenspeicherung wurden ausgebaut. Und das nicht nur auf Druck der &#214;VP sondern auch aus eigenen Antrieb. Bei den SP-kontrollierten Wiener Linien, in den M&#252;llr&#228;umen der Gemeindebauten, etc..&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Europaweit sind die Sozialdemokratischen Parteien heute wesentliche Tr&#228;ger der neoliberaler Politik. Neoliberale Politik zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass dem destruktiven Kapitalismus ein &#8222;soziales Mascherl&#8220; umgebunden wird, um ihn damit mehrheitsf&#228;hig zu machen. Der Unterschied zwischen SP&#214; und &#214;VP in dieser Positionierung ist einzig, dass die SP die ArbeiterInnen und PensionistInnen in dieser Frage bel&#252;gt w&#228;hrend die L&#252;gen der &#214;VP mehr auf Kleingewerbetreibende und B&#228;uerInnen abziehlen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Schulnote: SP&#214; 4-&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Gr&#252;ne&lt;/h3&gt;
&lt;dl class='spip_document_22 spip_documents spip_documents_right' style='float:right;width:125px;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/jpg/flaggerl.jpg&quot; title='JPG - 114.9 kB' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L125xH150/flaggerl-fd22e-5e12d.jpg' width='125' height='150' alt='JPG - 114.9 kB' style='height:150px;width:125px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd class='spip_doc_descriptif' style='width:125px;'&gt;Antinationalistische Kampagne der GAJ&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Was den Gr&#252;nen zu gute gehalten werden muss: Bei den meisten Abstimmungen im EU-Parlament sind sie auf der richtigen Seite (also gegen &#220;berwachung, gegen Militarisierung, gegen Rassismus, gegen &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article7.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Geistige Eigentumsrechte&lt;/a&gt;). Ihr Wahlkampf hatte zumindest Anti-Rassistische Elemente, wenngleich auch versucht wurde &lt;a href=&quot;http://logo.kpoe.at/news/article.php/20060605173637374/print&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;im W&#228;hlerInnenpool der RassistInnen zu fischen&lt;/a&gt;. Zitat V.d. Bellen: &lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Bei durchschnittlich 300.000 arbeitslosen Personen j&#228;hrlich ist das quantitative Ausma&#223; an erw&#252;nschter Zuwanderung heute gering&#8220;&lt;/i&gt;. Zwei Positionierungen sprechen aktuell besonders schwer gegen die Gr&#252;nen. Zum einen die Tatsache, dass Peter Pilz die, &#252;beraus gelungene und witzige Kampagne der GAJ scharf kritisierte, die sich gegen Nationalismus richtet. (Siehe &lt;a href=&quot;http://www.streifzuege.org/texte_andere/str_autor_schandl_071228_gagge-statt-flagge.htm&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Gagge statt Flagge&lt;/a&gt;). Gerade angesichts der j&#252;ngsten Entwicklungen m&#252;sste die Nek&#228;mpfung von Nationalismus und Rassismus oberste Priorit&#228;t haben. Ganz offensichtlich sind die Gr&#252;nen schon zur Systempartei geworden und positive Gesellschaftsver&#228;ndrung steht nicht mehr am Plan. Noch katastrophaler ist der Ausrutscher der Gr&#252;nen EU-Abgeordneten Eva Lichtenberger die sich bei einer Abstimmung im EU-Parlament f&#252;r eine milit&#228;rische Nutzung des Satelitennavigationssystems Galileo ausgepsrochen hat. Wie gesagt: Eine Systempartei die, die bereits begonnen hat die Regeln des neoliberalen Kapitalismus zu akzeptieren. Dzeigt sich vor allem auch daran, dass die Gr&#252;nen derzeit viele Signale in Richtung Schwarz-Gr&#252;n aussenden...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Schulnote: Gr&#252;ne 3-&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Links&#8220;projekt&lt;/h3&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das &#8222;Links&#8220; bei diesem Projekt schreibe ich hier ganz bewusst in Anf&#252;hrungszeichen. Eine klare Distanzierung von rechtsaussen-Positionen gibt es bei diesem Projekt leider nicht. Neben der in ihren Analysen etwas altbackenen SLP ist auch die LSR (vormals AST) teil dieses angeblichen &#8222;Links&#8220;projektes. LSR/AST arbeiteten bei vielen Gelgenheiten mit Gruppen wie AIK und KI zusammen. Die AIK wurde bereits des &#246;fteren vom &lt;a href=&quot;http://www.dow.at/&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;D&#214;W&lt;/a&gt; wegen ihrer antisemitischen Haltung scharf kritisiert [&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nb7-1&quot; name=&quot;nh7-1&quot; id=&quot;nh7-1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title='[1] (AIK) - Antisemitismus im linken Gewand, Die AIK, der Faschist Seselj (...)' &gt;1&lt;/a&gt;]. Auch die KI unterst&#252;tzt die Kandidatur der befreundeten LSR/AST. Die KI ist vor allem f&#252;r das recht offene Bekenntnis zum Stalinismus und f&#252;r die Verbreitung nationalistischer Ideologien bekannt. So spricht sich die KI immer wieder gegen die &#8222;Entm&#252;ndigung der Nationen&#8220; aus und folgert daraus die Forderung nach einem EU-Austritt. Die Hoffnung dieses angeblichen &#8222;Links&#8220;projekes ist offensichtlich bei den rechten KroneleserInnen zu Punkten. Das ist einerseits nat&#252;rlich nicht links, andererseits wird es auch nicht gelingen, weil die gehen bekanntlich lieber zum Schmied als zum Schmiedl und w&#228;hlen dann gleich FP&#214;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Schulnote: &#8222;Links&#8220;projekt 5&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;SK&#214;&lt;/h3&gt;
&lt;dl class='spip_document_23 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;width:150px;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/jpg/hackl.jpg&quot; title='JPG - 10.2 kB' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L150xH150/hackl-ed577-70e57.jpg' width='150' height='150' alt='JPG - 10.2 kB' style='height:150px;width:150px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Karkheinz Hackl will mit &#8222;Soziale Kultur &#214;sterreichs&#8220; antreten. Sich f&#252;r eine soziale Kultur (im umfassenden Sinne) einzusetzen, das w&#228;re durchaus etwas was einen emanzipatorischen Wahlkampf bringen k&#246;nnte. Genaueres aus seinem Programm ist aber noch nicht bekannt. Website d&#252;rfte er auch noch keine haben. Was aus seinen bisherig Interviews bekannt ist klingt leider nicht immer besonders vielversprechend: Er spricht sich f&#252;r eine &#8222;st&#228;rkere Kooperation von Wirtschaft und Kultur&#8220; aus. Womit er gleich zweierlei zeigt: Dass er &#8222;Kultur&#8220; hier offensichtlich im engeren Sinne als &#8222;Kulturbetrieb&#8220; fasst und dass ihm die Kritik an der &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;kapitalistisch organisierten Wirtschaft und der aus dieser resultierenden vielf&#228;ltigen Probleme&lt;/a&gt; scheinbar nicht bekannt sind. Das d&#228;mpft die Hoffnungen auf einen progressiv gef&#252;hrten Wahlkampf ganz deutlich...&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Schulnote: 3-&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;KP&#214;&lt;/h3&gt;
&lt;dl class='spip_document_25 spip_documents spip_documents_right' style='float:right;width:150px;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/jpg/kpoewahl.jpg&quot; title='JPG - 12.5 kB' type=&quot;image/jpeg&quot;&gt;&lt;img src='http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L150xH110/kpoewahl-60628-2eb7b.jpg' width='150' height='110' alt='JPG - 12.5 kB' style='height:110px;width:150px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;dd class='spip_doc_descriptif' style='width:150px;'&gt;KP&#214; Wahlkampf&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Was die &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/mot22.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;KP&#214;&lt;/a&gt; betrifft finden sich ja schon einige &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/mot22.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Analysen&lt;/a&gt; auf dieser Website. Die KP&#214; hat angek&#252;ndigt diesmal Antirassismus als eines ihrer Wahlkampfschwerpunkte zu w&#228;hlen. Das wurde von mit, als ich noch Mitglied im Bundesvorstand dieser Partei war, gefordert aber noch abgelehnt. Insofern ist hier eine Verbesserung zu sehen. Die Frage ist wie weit die Partei dies auch umsetzt. Noch im Dezember hatte der &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article20.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Parteitag&lt;/a&gt; eine klare Distanzierung von der rassistischen Linie der KP&#214;-Graz abgelehnt. Messner als autorit&#228;rer Machtmensch wird Spitzenkandidat. Das ist kein gutes Signal. Eine Stimme f&#252;r diese Partei w&#228;re auch eine St&#228;rkung f&#252;r diese Kr&#228;fte innerhalb der Partei und w&#252;rde damit die Probleme tradieren. Bei der Beurteilung des Wahlkampfs der Partei muss weiters auch ber&#252;cksichtigt werden, dass die Partei beschlossen hat ihre Forderungen nur nach aussen zu stellen, sie aber selbst (in dem Bereich den sie selbst gestalten kann) nicht ernst zu nehmen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Schulnote: KP&#214; 4&lt;/p&gt; &lt;h3 class=&quot;spip&quot;&gt;Piratenpartei&lt;/h3&gt;
&lt;dl class='spip_document_26 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;width:150px;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/IMG/png/pp.png&quot; title='PNG - 3.2 kB' type=&quot;image/png&quot;&gt;&lt;img src='http://qummunismus.at/p/local/cache-vignettes/L150xH150/pp-2b962-c94c2.jpg' width='150' height='150' alt='PNG - 3.2 kB' style='height:150px;width:150px;' class='' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;So genannte &#8222;&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article7.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Geistige Eigentumsrechte&lt;/a&gt;&#8220; sind eine der Punkte in denen &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article27.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;Absurdit&#228;t der kapitalistischen Logik&lt;/a&gt; am &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article26.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;offensichtlichsten&lt;/a&gt; wird. Auch an Hand der Zunehmend &#220;berwachung lassen sich viele Widerspr&#252;che der neoliberalen Logik festmachen. Alleine das Antreten der Piratenpartei ist also n&#252;tzlich insofern es, wie eingangs beschrieben, dazu beitragen kann, einen Diskurs &#252;ber gesellschaftlich relevante Themen zu entfachen. Ein gro&#223;er Wermutstropfen dabei ist allerdings, dass die Piratenpartei selbst in ihren zwei Kernbereichen (&#8222;Geistiges Eigentum&#8220; und &#8222;&#220;berwachung&#8220;) extrem schwache Positionierung hat. Im Gegensatz zum schwedischen Vorbild wird bei der PP&#214; das Thema nicht in eine gesellschaftliche Analyse verpackt. Die Kritik an den geistigen Eigentumsrechten beschr&#228;nkt sich auf eine Bitte an doch die private Nutzung von Musikfiles nicht all zu sehr gerichtlich zu verfolgen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein weiteres massives Problem der PP&#214;. Als &#8222;single Issue&#8220; Partei fehlen ihr auch Positionierungen in allen anderen politisch relevanten Fragen. Die Schwedische Piratenpartei w&#252;rde sogar so weit gehen rechte Forderungen zu unterst&#252;tzen. Eine Partei bei der nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie auch rassistische, nationalistische Gesetze mit tr&#228;gt ist f&#252;r linke wohl nicht wirklich w&#228;hlbar.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Schulnote: Piraten 3-&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Insgesamt also relativ schlechte Noten f&#252;r die Parteien. Mal sehen wie sich die beurteilung nach dem Wahlkampf aussehen wird....&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Franz Sch&#228;fer, 23. Juli 2008&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Update:&lt;/strong&gt; Zum Lif siehe den Artikel: &lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/article53.html&quot; class=&quot;spip_in&quot;&gt;NeoLIFeralismus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;hr /&gt;
		&lt;div class='rss_notes'&gt;&lt;p class=&quot;spip_note&quot;&gt;[&lt;a href=&quot;http://qummunismus.at/p/#nh7-1&quot; name=&quot;nb7-1&quot; class=&quot;spip_note&quot; title=&quot;Notizen 7-1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.doew.at/aktuell/aktion/aik.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;(AIK) - Antisemitismus im linken Gewand&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.doew.at/aktuell/aktion/aik2.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Die AIK, der Faschist Seselj
und die &#8222;kulturelle Identit&#228;t&#8220;&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.doew.at/aktuell/aktion/aik3.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Antiimperialistische Koordination (AIK) verteidigt Gaskammerleugner&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.doew.at/aktuell/aktion/aik4.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;AIK und Holocaustleugnung: (K)eine Distanzierung&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.doew.at/aktuell/aktion/aik5.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;AIK solidarisiert sich mit Hamas&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.doew.at/aktuell/aktion/aik6.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Die AIK, eine Demonstration in Rom
und die Querfront&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.doew.at/aktuell/aktion/aik7.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Rechte Leute von links&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.doew.at/aktuell/aktion/aik8.html&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;AIK zur Leugnung und zum &quot;Missbrauch&quot; des Holocaust&lt;/a&gt;.
Siehe auch: &lt;a href=&quot;http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&amp;Param_Kat=3&amp;Param_RB=31&amp;Param_Red=9960&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;AIK: Paranoia als Programm&lt;/a&gt;,&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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