qummunismus / kommunismus reloaded
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qummunismus / kommunismus reloaded

Radikale Kritik am kapitalistischen System ist heute notwendiger denn je. Traditionelle Kommunistische Parteien sind allerdings dazu kaum in der Lage. Sie sind mehr oder weniger noch immer in autoritären, hierarchischen, planwirtschaftlichen Strukturen und Denken des gescheiterten Realsozialismus verhaftet. Ein Neubeginn ist notwendig: Qummunismus ist Kommunismus reloaded.
  • The Case for a Universal Basic Income (UBI)

    UBI from a marxist point of view

    Some people on the left do not support the idea of a Universal Basic Income (UBI). They think it is a "neo-liberal plot".
    While it is true that UBI is an idea that was first promoted by neo-liberal thinkers, there are many reasons why we on the left should also support the idea. One key aspect is that there is not a UBI but there are many different versions. Key questions are:
    a.) what is the purpose of the UBI? b.) how is it funded?
    c.) how is society organized? will we continue (...)

  • Haupt- und Nebenwiderspruch reloaded?

    Die klassisch, dogmatische marxistische Analyse teilte die Vielfältigen Widersprüche des Kapitalismus in den Hauptwiderspruch (der Gegensatz zwischen Arbeit und Kapital) und die Nebenwidersprüche.
    Zu recht hat der marxistische Feminismus dies kritisiert. Die Unterdrückung der Frauen ist nicht bloß ein Nebenwiderspruch eben so wenig wie rassistische und andere komplexe Unterdrückungsformen. Insbesondere auch als sie nicht bloß Beiwerk, sondern integraler Bestandteil der Kapitalistischen (...)

  • Analyse des Wahlergebnisses der KPÖ+ / geschrieben vor der Wahl

    Üblicherweise werden Wahlanalysen immer nach der Wahl geschrieben und man muss sich dann vorwerfen lassen: Nachher ist es leicht.
    Darum hier eine Analyse zum Wahlergebnis der KPÖ+. Geschrieben vor der Wahl.
    Dass wir nicht über die 4% Hürde kommen würden war relativ klar. Das Ziel der Wahl war daher nicht die Maximierung der Stimmen sondern:
    1.) verbreitern der Basis, neue AktivistInnen gewinnen.
    2.) den Wahlkampf nutzen um linke Positionen kommunizieren, die neoliberale und (...)

  • Rechtsruck in Österreich

    Die Menschenrechte stehen zur Disposition

    Am 15. Oktober wird gewählt. Der Rechtsruck hat aber bereits zuvor stattgefunden.
    Wer die wahlkabine.at ausprobiert hat wird bemerkt haben, dass, sofern man halbwegs vernünftige Antworten eingibt, die ÖVP weiter negativ ist als die FPÖ.
    Ist die ÖVP inzwischen weiter rechts als die FPÖ?
    Ich denke die FPÖ ist insofern weiter rechts als wir dort offene Nazis haben (alles natürlich nur "Einzelfälle" ). Viele in der FPÖ sind nicht einfach nur sehr weit rechts sondern sie sind in dieser Ideologie sehr (...)

  • Rechte Hetze im Standard

    Die rechte Hetzte hat inzwischen auch die "Qualitätsmedien" erreicht.

    Österreich ist ein Land, das sehr weit rechts steht. Fast 50% der WählerInnen wollten einen Bundespräsidenten der sich selbst gerne mit Nazi-Symbolen (Blaue Kornblume) schmückt, dessen Partei gegen MigrantInnen hetzt und die sich zwar nicht "Nationalsozialistisch" nennt, weil das in Österreich verboten wäre, die aber mit sehr nahe daran anknüpfenden Slogan "Soziale Heimatpartei" wirbt.
    Die Medienlandschaft wird von einem kleinformatigen, rechtsextremen Hetzblatt dominiert.
    Wer die Politik in (...)

  • Bedingungsloses Grundeinkommen und der digitale Kommunismus

    Warum wir es jetzt brauchen, wie es finanzierbar ist und Fehler der linken Kritiker des BGE

    In etwa 20 Jahren wird es nur mehr einen Bruchteil der Jobs geben die es jetzt gibt. Mit den jüngsten dramatischen Fortschritten im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Verdopplung der Rechenleistung von Computern alle 18 Montate, sollte es klar sein, dass sich das Zeitalter der menschlichen Arbeit dem Ende zu geht. Siehe Humans Need Not Apply
    Natürlich sollten wir durch massive Arbeitszeitverkürzung gegensteuern: Die weniger werdend Arbeit gerechter verteilen. Aber am Ende des Tages (...)

  • The economics behind closed borders

    Does it help or hurt domestic workers if we open borders?

    Should we open our borders, or should we close them? The question is often discussed as an ideological issue, where some times the people who hold one or another position have long forgotten why they are on certain side of the issue. It is also sometimes discussed as a moral issue. Indeed it is an outrageous scandal that we let thousands of people drown in the mediterranean sea. And this scandal should give us some insight into the inhumane core of our current neo-liberal, capitalist (...)

  • Wie hätten sie ihren Neoliberalismus den gerne?

    Rechtsextreme vs. Neoliberale: Wie verhält sich die Linke?

    Die WählerInnen in Frankreich haben jetzt die Wahl zwischen einem neoliberalen und einer rechtsextremen Kandidatin. Eine linke Alternative steht nicht mehr zu Wahl. Auch in den USA war die Situation ähnlich: der linke Sanders wurde ausgetrickst. Zur Wahl stand eine neoliberale Kandidatin und ein rechtsextremer Idiot.
    Wie sollte sich die Linke in solchen Situationen verhalten?
    Neoliberale Politik machen dabei aber immer beide. Der Neoliberalismus ist die fixe Komponente. In (...)

  • Solidarisch kritischer Bericht von der Aufbruchs Konferenz

    Es ist liegt noch ein weiter Weg vor uns

    Unter dem Motto: "so wie bisher kann es nicht weiter gehen" trafen sich am 3. und 4. Juni 2016 etwa 1000 Linke zur Aufbruchs Konferenz. Ein gutes Motto. Wir brauchen eine linke Alternative zum neoliberalen Einheitsbrei, denn sonst stehen die Rechtsextremen als einzige Kirtiker des Systems da. Wenn wir Hofer, Strache und den Rest der blau-braunen verhindern wollen brauchen wir eine andere Politik und eine politische Kraft die sich dafür einsetzt.
    Hier ein kritisch-solidarischer Bericht von (...)

  • Warum wir uns "Die Reichen" noch leisten könnten

    Fehlstart für den Aufbruch?

    Unter dem Titel “Aufbruch” will sich eine neue linke Bewegung in Österreich gründen. Das ist gut und wichtig: wir brauchen eine eine linke Kraft jenseits der eher bürgerlich/liberalen Grünen und der SP die sich immer weiter dem rechten Rand nähert. Vor allem auch um den vormarsch der blaubraunen Nazis aufzuhalten.
    Insofern hab ich mich mit Begeisterunf für die Aktionskonferenz des Aufbruches angemeldet. Jetzt liegt ein Papier vor, dass die Richtung der Aktionskonferenz vorgeben soll. Und das ist (...)

  • The Importance of DiEM25 and its Core Dilemma

    why we need a transnational leftist movement

    The nation state is not the right framework where we can solve global problems
    Most of the pressing issues of our time are global in its nature and can not easily be solved in small national environments. Not just because this issues are to big but because the global market puts national economies in a position where it is often an advantage for them to not solved this issue but make them worse. In a ‘race to the bottom’ countries lower their taxes in order to compete on the market and thus (...)

  • 50% wählen einen Rechtsextremisten. Was tun?

    Österreich ist noch immmer ein Naziland

    Wie auch immer die Bundespräsidentenwahl ausgehen wird. Eines steht fest: Etwa 50% der ÖsterreicherInnen (das binnen-I ist hier nicht ganz gerechtfertigt denn es waren vor allem Männer) haben den Kandidaten einer rechtsextremen Partei gewählt.
    Oft hören wir: Das sind ja nicht alles Nazis. Viele sind nur “Protestwähler”. Auch 1938 waren viele nur “Protestwähler”. Fakt ist sie haben den rechtsextremen Kandidaten der Partei gewählt. Einer Partei, die sich zwar nicht offen Nationalsozialistisch nennt (wäre (...)

  • Mr.Peel und das Bedingungslose Grundeinkommen

    Immer wieder begegnen mir Linke die sich als GegnerInnen des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) deklarieren. Die übliche Argumentation ist: Es ist ihnen zu wenig “revolutionär” oder zu wenig “kommunistisch” weil es, so die Logik der GegnerInnen des BGE, die bestehenden Eigentumsverhältnisse an den Produktionsmittel nicht angreift.
    Einmal abgesehen davon, dass wir um das BGE ohnehin nicht herum kommen werden: Mit der rasant steigenden Produktivkraft in den kommenden Jahren wird ein Großteil der (...)

  • Gedanken zum Wien ANDAS Wahlkampf

    Das Wahlergebniss ist leider nicht das was wir uns erwartet und erhofft hatten. Das hat wohl vielerlei Gründe: Einige externe und einiges was wir selbst besser hätten machen können. Und dann sollten wir uns auch noch die Frage stellen wie wir den unseren Erfolg messen, auch in Hinblick darauf wie es jetzt weitergehen soll.
    Dass uns das Magistrat das Aufstellen der Plakatständer untersagt hat ist ein Skandal und hat uns doch sehr geschadet: Trotz social-media und aller Verteilaktionen sind (...)

  • The Case for the Europeanist Left

    I write this lines on July 15, 2015. The the Eurogroup has turned Greece into a German Protectorate and extended the madness of their austerity measures for Greece after terrorizing and financially water-boarding them for the last 6 month.
    How will this end? Will it lead to destruction of SYRIZA? Will this lead to a Grexit? Or will we have a few more years of austerity that at least buys us some time to change the rest of Europe? We do not know yet. In my article from yesterday I argued (...)

  • The Emperor has no clothes - New opportunities for the left in Europe

    A lot of people are extremely depressed after they watched what happened during the last days and weeks with Greece. German branded neoliberalism showed its ugly face and the EU completely failed.
    Greece is now a German protectorate and the trust in the EU is seriously wrecked. Democracy has been crushed. Any economic rationality is gone. So in order to cheer people up a bit I decided to try to see things from the positive side. And if you try that you will find that there are actually (...)

  • How TTIP, TPP, TISA, CETA and other trade deals should be negotiated

    We are not just against any and all trade deals

    A lot has been written on what is bad about TTIP, CETA, TISA, TPP, etc. Some people accuse us about being opposed to any trade deal at all. To repute this let us imagine for a moment on how such trade deal would ideally look like and how they should have been negotiated.
    Who would participate in such negotiations?
    Up until around 2009 the US and Europe tried to impose their neoliberal agenda onto the world via WTO negotiations. The general idea there was to create deals that would favor the (...)

  • Was tun nach dem Rechtsrutsch im Burgenland und in der Steiermark? Brauchen wir einen linken Populismus?

    Die einzige Hoffnung die ich mit dem Ausgang der Landtagswahlen im Burgenland und in der Steiermark verband, war dass sie zur Erkenntnis führt dass es keinen Sinn macht zu versuchen die FPÖ rechts zu überholen. Eine wie wir jetzt sehen irrationale Hoffnung.
    Zumindest einige Linke innerhalb der SP haben sich bereits in diesem Sinne zu Wort gemeldet. Wie uns das Beispiel Burgenland zeigt ist die Position leider nicht wirklich Mehrheitsfähig in der SP.
    Als kleine Unterstützung hier noch mal langsam (...)

  • TTIP GegenerInnen sind alles nur böse böse Kommunisten?

    Angesichts des wachsenden Widerstands gegen TTIP & Co wird jetzt die neoliberale Propagandamaschine angefahren

    Unter dem Titel TTIP-Gegner: Der Staat darf künftig enteignen gibt es jetzt einen Artikel der sich für TTIP und Co einsetzt. Und weil die BefürworterInnen dieses Abkommens bislang kaum auf die Bildfläche getreten sind und ihre Energie eher in Geheimverhandlungen und Lobbying gesteckt hatten nutze ich die Gelegenheit hier die absurden Argumente der TTIP BefürworerInnen zu zerpflücken.
    Mittels einer Analogie unterstellt der Autor dieses Propagandatextes, dass alle GegnerInnen von TTIP für die (...)

  • Greece - Hope for Europe

    A short analysis of the challenges ahead

    What are the political challenges for Greece after the victory of the left?


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